Intraokularlinsen – der künstliche Ersatz für die natürliche Augenlinse

Bei der Intraokularlinse handelt es sich um eine Kunstlinse, die auch unter dem Kürzel IOL bekannt ist. Sie wird beispielsweise bei einer Augen-OP eingesetzt. Probleme wie der Graue Star lassen sich durch das Entfernen der natürlichen Linse und die Implantation einer neuen Linse beheben. Teilweise wird die IOL aber auch ergänzend eingesetzt. In diesem Fall spricht man von der Phake Intraokularlinse. Nach einer solchen Augenbehandlung sollte man auf keinen Fall selbst Auto fahren. Zudem ist es sinnvoll, auf Make-up und weitere Kosmetika zu verzichten, wenn man sich zur Behandlung ins www.laserzentrum-allgaeu.de begibt. Bei der Operation selbst findet eine Tropfbetäubung statt, sodass der Eingriff für die Patienten schmerzfrei ist.

Auf Wunsch können die Augenchirurgen eine Vollnarkose durchführen.
Die erste Phase der Operation ist ein kleiner Schnitt am Rande der Hornhaut. Auf diese Weise entsteht eine Öffnung. Bei den innovativen, faltbaren Linsenimplantaten reicht ein besonders kleiner Einschnitt in die Hornhaut aus. Im zweiten Schritt führt der Chirurg die künstliche Linse mithilfe des geeigneten Instruments ins Auge. Erst hier entfaltet sich die Linse, sodass sie sich verankern kann. Dafür ist sie mit winzigen Füßchen ausgestattet. Die Öffnung verheilt in der dritten Phase von selbst; Nähen ist also nicht nötig. Schon ein paar Stunden nach dieser OP verspüren die Patienten eine Verbesserung. Meistens dauert es weniger als eine Woche, bis sie richtig sehen und ohne Brille unterwegs sein können. Anfangs kann es allerdings passieren, dass die Augen noch sehr lichtempfindlich sind. Das legt sich jedoch nach einigen Wochen.
Die Intraokularlinsen setzen sich aus der zentralen Optiklinse zusammen und der peripheren Haptik, die für die Fixierung zuständig ist. Der optische Bereich hat einen Durchmesser zwischen 5 und 7 mm. Es gibt harte sowie weichere und faltbare Intraokularlinsen. Letztere sind aus Acryl, Hydrogel oder Silikon gefertigt, während die harten IOL aus Polymethylmethacrylat bestehen. Bei mehrteiligen Linsen ist eine Kombination aus diversen Materialien möglich.

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